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Verfahren von A bis Z

Spätaussiedlerbescheinigung

Der Spätaussiedlerstatus entsteht nicht schon aufgrund des Aufnahmebescheids, sondern erst mit der Ausstellung einer "Spätaussiedlerbescheinigung", die Sie nach der Aufnahme in Deutschland erhalten.

Mit diesem Status verbunden sind Erleichterungen für die Eingliederung in das soziale, kulturelle und berufliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig erwerben Sie laut Gesetz die deutsche Staatangehörigkeit.

Die Bescheinigung wird von Amts wegen ausgestellt, das heißt, Sie müssen die Ausstellung der Bescheinigung nicht beantragen.

Ablauf

Das Verfahren wird anlässlich der Registrierung in der Erstaufnahmeeinrichtung des Bundesverwaltungsamtes in Friedland eingeleitet.

Während Ihres Aufenthalts in Friedland erhalten Sie einen Registrierschein, auf dem bestätigt wird, dass das Bescheinigungsverfahren eingeleitet wurde. Die Spätaussiedlerbescheinigung wird Ihnen dann später von dort aus an Ihren Wohnort nachgesandt.

Ehegatten oder Abkömmlinge, die im Aufnahmebescheid einbezogen wurden, erhalten eine "Bescheinigung als Ehegatte oder Abkömmling eines Spätaussiedlers".

Rechtsgrundlage

Voraussetzungen

Sie erfüllen die Spätaussiedlereigenschaft (BVFG).

Zuständigkeit

das Bundesverwaltungsamt (BVA)

Unterlagen

Für das Verfahren auf Ausstellung einer Spätaussiedlerbescheinigung sind keine weiteren Unterlagen einzureichen. Als Entscheidungsgrundlage dient die Akte des Aufnahmeverfahrens.