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Montag, 18. Mai 2020

Grundstücke müssen regelmäßig gepflegt werden

Einen verwilderten oder ungepflegten Eindruck machen verschiedene Grundstücke. Zum Teil werden diese seit längerer Zeit nicht bewirt-schaftet. Die Grundstücke sehen dann nicht nur unschön aus, sie ver-leiten sogar dazu, dass zum Beispiel Müll oder Bauschutt abgelagert wird. Hinzu kommt, dass sich die Angrenzer, die ihr Grundstück in Schuss halten, über den ungepflegten Zustand des Nachbargrund-stücks ärgern.

Insbesondere sind Eigentümer oder Pächter von landwirtschaftlich nutzbaren Grundstücken im Außenbereich zur Pflege verpflichtet. Hierzu zählen auch Eigentümer und Pächter von Freizeit- und Klein-gärten sowie von Obstbaumwiesen. Sie müssen Ihr Grundstück ent-weder bewirtschaften oder so pflegen, dass die Nutzung der benach-barten Fläche nicht unzumutbar erschwert wird. Dies könnte zum Bei-spiel durch den Samenflug von Unkraut sein. Grundlage für diese Verpflichtung ist der § 26 des Landwirtschafts- und Landeskulturge-setzes.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss das Grundstück mindestens einmal im Jahr vor dem Samenflug gemäht werden. Zu-dem kann es im Einzelfall auch notwendig sein, dass Hecken und Sträucher zurückgeschnitten werden müssen und Wildwuchs beseitigt werden muss.

Aber auch im Innenbereich sollten unbebaute Grundstücke entspre-chend gepflegt und genutzt werden. Es empfiehlt sich auch hier, das Grundstück mindestens ein- bis zweimal im Jahr zu mähen.

Wer ein Grundstück zum Beispiel wegen Alters, Krankheit oder wegen großer Entfernung des Wohnorts nicht selbst mähen, bzw. pflegen kann, sollte dafür sorgen, dass die Pflege von Anderen wie zum Bei-spiel Angehörigen oder Gärtnereibetrieben vorgenommen wird. Zu-dem müssen die weitergehenden Bestimmungen des Naturschutzge-setzes beachtet werden.

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