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Montag, 23. März 2020

Corona-Epidemie: Wir helfen einander!

Aus unseren Gremien, aus den Kirchengemeinden und aus der Bürgerschaft haben sich letzte Woche verschiedene Initiativen gebildet, um bei einer möglichen Verschärfung der Situation durch die Corona-Epidemie die Versorgung insbesondere unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger oder auch von Personen mit Vorerkrankungen sicherzustellen und dringende Besorgungen bei Lebensmitteln, Rezepten oder Medikamenten zu gewährleisten.

Die Gemeindeverwaltung hatte deshalb Ende letzter Woche eingeladen, um die Koordinierung und Strukturierung der verschiedenen Initiativen für unsere ganze Gemeinde mit allen Ortsteilen zu erreichen. Wir freuen uns sehr, dass es in allen Ortsteilen ehrenamtlich Engagierte gibt, die unter dem Motto „Wir helfen einander“ in dieser besonderen Zeit für ihre Mitmenschen da sind.

Derzeit ist die Situation noch sehr unproblematisch. Viele ältere Mitbürger und Personen mit Vorerkrankungen haben in unserer Gemeinde ein gutes soziales Netzwerk mit Verwandtschaft, Nachbarschaft oder Freunden. Allerdings kann sich dies durch Anordnung von Quarantäne oder andere Umstände rasch und sehr dynamisch verändern. Deshalb möchten wir für diesen Personenkreis, welcher den Gang zum Einkauf oder die Apotheke vorsichtshalber meiden sollte, unser Hilfsangebot machen.

Die Vorgehensweise wäre dann wie folgt:


- In jedem Ortsteil gibt es Ansprechpartner, die per Telefon Bestellungen und Botengänge zur Abholung von Rezepten und ähnlichem annehmen. Auch die Gemeindeverwaltung steht hier zur Verfügung.


- Eine Hilfsperson wird dann zur angegebenen Adresse kommen und eine Liste der benötigten Lebensmittel/Medikamente und Bargeld in ausreichender Menge in Empfang nehmen. Idealerweise wird dies in einer Einkaufstasche oder einem Einkaufskorb vor der Tür abgestellt.


- Abstandsregeln zur Vermeidung von Infektionen werden strikt eingehalten. Deshalb findet leider kein persönlicher Austausch oder ein Gespräch statt.


- Der Nachbarschaftshelfer wird nach Erledigung des Botengangs die Einkaufstasche mit dem bestellten Inhalt und dem restlichen Bargeld an der Eingangstüre abstellen und klingeln. Daraufhin wird er sich entfernen und wegen der Abstandsregeln nur beobachten, dass die Tasche vom Besteller entgegengenommen wird.

Das selbstverständliche Bedürfnis, einander Danke zu sagen, kann nach überstandener Epidemie nachgeholt werden.


Eine ganze Anzahl von ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfern haben sich für das Projekt „Wir helfen einander!“ bereits zur Verfügung gestellt. Dennoch benötigen wir vielleicht schon in kurzer Zeit noch weitere engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger insbesondere in der Altersgruppe von 18 bis 60 Jahren. Jüngere können aus Jugendschutz- und versicherungstechnischen Gründen ebenso nicht eingebunden werden wie über 60-jährige, die laut dem Robert-Koch-Institut evtl. selbst zur schützenden Personengruppe gehören.

Die Gemeinde Dietingen übernimmt die Schirmherrschaft über dieses ehrenamtliche Projekt. Deshalb ist für alle Beteiligten Versicherungsschutz gegeben.

Wer ist Ansprechpartner in den einzelnen Ortsteilen?

Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Botengänge beauftragen möchten, können sich an folgende Personen wenden:

Dietingen: Sigrid Müller, 0741/ 44341; Franka Ettwein, 0741/ 32052090

Irslingen: Gerlinde Staiger, 07404/ 930693; Rita Frommer, 07404/ 7749

Böhringen: Monika Bantle, 07404/ 7007; Eva Hirt, Tel. 07404/ 1602 

Rotenzimmern: Gundi Seemann, 07428/ 1488 und Waltraud Herter, 07428/ 8800

Gößlingen: Christel Schlosser, 07427/ 1287

Wer sich als Nachbarschaftshelfer engagieren möchte, kann sich bei folgenden Ansprechpartnern melden:


Dietingen: Sigrid Müller, 0741/ 44341


Irslingen: Regina Lino Roeßle, 07404/ 8214


Böhringen: Martina Stier, 07404/ 914971


Rotenzimmern: Angela Seemann, 0728/ 918017


Gößlingen: Christel Schlosser, 07427/ 1287


Neben den angegebenen Ansprechpartnern steht selbstverständlich auch die Gemeindeverwaltung Dietingen unter der Telefon-Nummer 0741/ 4806-0 und der Mail-Adresse info@dietingen.de gerne zur Verfügung.


Der Koordinationsgruppe für die Nachbarschaftshilfe unter dem Motto „Wir helfen einander“ sind zwei Gesichtspunkte noch besonders wichtig:

Zum einen sollten persönliche soziale Kontakte zwar gemieden werden, aber der Austausch unter Eltern und Kindern, Großeltern und Enkeln, unter Freunden und Bekannten usw. sollte in diesen Zeiten eher noch intensiviert und gepflegt werden. Dies kann über Telefon oder auch über das Internet per Skype und Videoanrufe geschehen. So können wir uns nahe sein und uns gegenseitig beistehen, ohne ein Infektionsrisiko einzugehen.


Zum anderen möchten wir eindringlich davor warnen, die Infektionsgefahr und die Folgen insbesondere für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger oder auch Personen mit Vorerkrankungen zu verkennen oder zu verharmlosen. Wir bitten jeden Einzelnen eigenverantwortlich mit der Situation umzugehen und den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur Vermeidung von Infektionen Folge zu leisten. Hauptsächlich geht es dabei aber um den Schutz der Menschen, die jetzt auf die Solidarität aller angewiesen sind.


Herzlichen Dank, an alle die sich beim Projekt „Wir helfen einander“ engagieren. Dies ist ein großer Beitrag zur Solidarität in allen fünf Ortsteilen.
 

Ihr „Wir helfen einander !“ - Team