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Dienstag, 02. Juli 2019

Erhöhte Waldbrandgefahr

Anhaltend hohe Temperaturen in Verbindung mit viel zu geringen Niederschlägen  haben die Böden in letzter Zeit austrocknen lassen. Deshalb ist die Waldbrandgefahr deutlich angestiegen. Die Situation verschärft sich bei unverändert anhaltenden

Witterungsverhältnissen.

Waldbrände vernichten alljährlich wertvolle Waldflächen. Dabei werden die Lebensräume für viele im Wald lebende Insekten, Vögel und Pflanzen auf Jahre hinaus zerstört und enorme Schäden im Bereich des Boden- und Wasserschutzes verursacht. Die Waldbesitzer erleiden empfindliche Sachschäden mit erheblichen Kosten für die Wiederaufforstung. Über die Hälfte der Waldbrände entstehen durch Fahrlässigkeit beim Umgang mit Feuer im Wald selbst oder in der Nähe von Wald. Waldbrände sind häufig vermeidbar Übel. Durch trockenes Gras, Laub, Reisig und Holz ist die Gefahr eines Brandereignisses besonders groß.

Wir bitten daher alle Waldbesucher beim Umgang mit Feuer äußerst vorsichtig zu sein und folgende Hinweise zu beachten:

  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
  • Feuermachen ist nur an den offiziellen, mit einem schwarzen Flammensymbol auf weißem Grund gekennzeichneten Feuerstellen erlaubt.
  • Verboten ist auch das Grillen im Wald auf Gartengrillgeräten.
  • Offenes Feuer muss mindestens 100 m vom Waldrand entfernt sein. Auf eigenen Grundstücken reduziert sich dieser Abstand auf 30 m. Außerdem sind noch folgende Mindestabstände einzuhalten:200 m von Autobahnen, 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, 50 m von Gebäuden
  • Auch beim Unterhalten eines Feuers an erlaubten Stellen muss dieses immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen vollständig gelöscht werden.
  • Flaschen und Scherben können wie Brenngläser wirken und müssen deshalb nach einer Rast wieder mitgenommen werden.
  • Eine unachtsam weggeworfene Zigarette kann zu gefährlichen Waldbränden führen.

Im Brandfall ist sofort die Feuerwehr (Tel. 112) zu informieren.