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Mittwoch, 14. Februar 2018

Räumen und Streuen von öffentlichen Verkehrsflächen

Hin und wieder kommt es zu Verunsicherungen bezüglich der Räum- und Streupflicht. Deshalb weisen wir auf die wichtigsten Bestimmungen der Streupflichtsatzung der Gemeinde Dietingen hin:

Eigentümer und Besitzer (z.B. Mieter und Pächter) von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder eine Zufahrt bzw. einen Zugang haben, sind verpflichtet, diese bei Schneefällen zu räumen sowie bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen. Dies gilt auch für Anlieger, deren Grundstücke durch eine unbebaute Fläche der Gemeinde nicht mehr als 10 Meter von der Straße getrennt sind. Sind mehrere Straßenanlieger für dieselbe Fläche verpflichtet, besteht eine gesamtschuldnerische Verantwortung.

Die Gehwege und die Zugänge zur Fahrbahn sind mindestens auf einen Meter Breite zu räumen. Der geräumte Schnee und das auftauende Eis sollten auf der Restfläche, oder wenn diese nicht ausreicht, am Rande der Fahrbahn aufgehäuft werden. Bitte nehmen Sie Rücksicht und werfen Sie Schnee und Eis nicht auf das Nachbargrundstück oder in die Fahrbahn.

Nach Eintreten von Tauwetter ist es nötig, dass die Straßenrinnen und die Straßeneinläufe freigemacht werden, damit das Schmelzwasser abfließen kann.

Die zu räumende Fläche muss bei Schnee- und Eisglätte werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt und gestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt bzw. Schnee- oder Eisglätte auftritt, bitte unverzüglich, wenn nötig auch mehrmals räumen bzw. streuen. Die Räum- und Streupflicht endet um 21.00 Uhr.

Zum Bestreuen ist abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche zu verwenden. Aus Umweltschutzgründen sollen Salz oder salzhaltige Stoffe nur in unumgänglichen Maß und nur bei überfrierender Nässe verwendet werden.

Wer die vorstehend genannten Flächen nicht den Vorschriften gemäß räumt, handelt ordnungswidrig. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Eine Bitte unseres Gemeindebauhofs

Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs sowie die beauftragten Unternehmer sind morgens bei Bedarf ab 5.00 Uhr im Einsatz, um je nach der aktuellen Wetterlage den Räum- und Streudienst zu versehen. Grundlage ist ein Räum- und Streuplan, wonach zuerst die Gefällstrecken, Hauptverkehrsstraßen und die neuralgischen Punkte (z. B. gefährliche Einmündungen) geräumt werden. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass beispielsweise Einfahrten, die von Grundstücksanliegern bereits geräumt sind, durch das Räumgerät wieder zugeschüttet werden. Ein Hindernis sind parkende Fahrzeuge. In Straßen, wo beidseitig geparkt wird, ist es bereits ein Problem für die Räumfahrzeuge, „ungestreift“ durchzukommen. Räumen und Streuen ist in diesen Fällen kaum noch möglich. Die Autofahrer werden deshalb gebeten, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass eine mindestens 3,50 breite Fahrgasse zur Verfügung steht. Achten Sie bitte darauf, dass dieser Abstand im Interesse eines reibungslosen Winterdienstes unbedingt eingehalten wird.

Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs sowie die beauftragten Unternehmer bemühen sich, den Winterdienst möglichst zu aller Zufriedenheit zu versehen. Sie können jedoch nicht überall gleichzeitig für freie Straßen und Wege sorgen. Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs sind darauf angewiesen, dass die Bürgerinnen und Bürger sie unterstützen und dabei auch mal Verständnis zeigen, wenn es zu Problemen kommt, die nicht vorhersehbar oder besonderen Witterungsbedingungen geschuldet sind.