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Mittwoch, 29. November 2017

Planungen für verkehrsberuhigende Maßnahmen an der Ortsdurchfahrt Dietingen werden konkreter

Auf Anregung durch die Gemeindeverwaltung stehen seit längerer Zeit unterschiedliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt von Dietingen im Blickpunkt der Gemeinde. Aktuelle Planungen und Überlegungen wurden zuletzt im Ortschaftsrat Dietingen, der in der Folge Empfehlungen für den Gemeinderat erarbeiten wird, vorgestellt.

Im Bereich des Wohngebiets „Dietingen-Mitte“ (Haltestelle Kreuz) soll an der Einfahrt zur Straße „Hinter dem See“ eine Querungshilfe für einen sicheren Übergang für die Bewohner des Neubaugebiets über die Kreisstraße/ Rottweiler Straße sorgen. Nach neuester Planung muss dazu die Bushaltestelle auf der Seite des Wohngebiets verlagert werden, so dass beide Haltepunkte künftig gegenüber liegen. Die Busse werden auf der Fahrbahn anhalten, womit zusätzlich eine Verkehrsberuhigung erreicht wird. Die beiden Haltebuchten entfallen.

Die Querungshilfe soll begrünt und mit begleitenden Maßnahmen an beiden Gehwegseiten so ausgestaltet werden, dass sich ein attraktives Erscheinungsbild ergibt. Auf der Seite des Wohnbaugebiets wird im kommenden Jahr das bereits genehmigte Wohn- und Gewerbeobjekt errichtet, für welches die Einrichtung der Querungshilfe die Aufenthaltsqualität noch einmal erhöht. Die parallel zur Ortsdurchfahrt geführte Straße soll in einen Fuß- und Radweg münden. Baubeginn für die Querungshilfe könnte bereits im kommenden Frühjahr 2018 sein.

Bauliche Maßnahmen sind außerdem am Ortseingang von Dietingen aus Fahrtrichtung Böhringen geplant. Eine Verkehrsschau mit den zuständigen Stellen der Verkehrspolizei und der Kreisbehörde (wir berichteten bereits im Gemeindeamtsblatt) brachten wichtige Erkenntnisse, um konkrete Maßnahmen angehen zu können. Am nördlichen Ortseingang von Dietingen könnte ein Fahrbahnteiler für Entlastung sorgen. Die Überlegungen konzentrieren sich deshalb auf diese Maßnahme. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass die planerische Vorab-Prüfung ergeben hat, dass dies realisiert werden könne, ohne dass die Gemeinde Grundstücksteilflächen erwerben müsste. Die notwendige Straßenbreite ist hierfür vorhanden, der Geh- und Radweg auf der Seite Wohngebiet Stuckäcker könnte  weiterhin bestehen bleiben. Die Mittelinsel des Verkehrsteilers könnte begrünt und das Ortsschild um etwa 30 m versetzt werden, so dass die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/ h gelten würde. Die  Genehmigungsplanung soll nun weitere Einzelheiten ergeben, bevor der Gemeinderat im kommenden Jahr über eine Umsetzung der Maßnahme für das Haushaltsjahr 2019 beraten kann.

Die aktuelle Entwurfsplanung für den Bereich Dietingen-Mitte zeigt die Mögliche Ausgestaltung

Am nördlichen Ortseingang von Dietingen könnte eine Verkehrsteilung für Entlastung sorgen