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Donnerstag, 20. April 2017

Landwirte bitten Hundehalter um Rücksichtnahme

Es ist wieder soweit, in der Natur hat die Vegetation eingesetzt und die Landwirte fangen an auf ihren Feldern Saatgut auszubringen. Und so beginnt aufs Neue der Interessenkonflikt zwischen Hundehaltern und Landwirten.

Auf der einen Seite steht das Tierschutzgesetz, welches Hunden unter anderem einen artgerechten Auslauf ermöglichen soll und auf der anderen Seite gibt es für die Landwirtschaft Gesetze, die das Betreten landwirtschaftlich genutzter Flächen in der Zeit zwischen Saat oder Bestellung der Ernte, beim Grünland während der Zeit des Aufwuchses und der Beweidung verbieten.

So möchten wir Sie als Hundebesitzer bitten, darauf zu achten, dass landwirtschaftliche Grundstücke nicht durch Hundekot verunreinigt werden. Verunreinigtes Erntegut bedeutet für betroffene Landwirte erhebliche finanzielle Einbußen und für die Verbraucher steht das Thema Gesundheit und Appetitlichkeit sicherlich im Vordergrund. Darüber hinaus ist es untersagt, landwirtschaftliche Flächen während der Vegetationszeit zu betreten. Außerdem müssen Hundehalter den von ihren Hunden abgelegten Kot entfernen. Sonst drohen je nach Ausmaß des Schadens, empfindliche Ordnungsstrafen. Ungeachtet dieser Vorschriften sollten sich alle bewusst machen, dass nur durch gegenseitige Rücksichtnahme ein konfliktfreies Miteinander möglich ist. Die freundliche Bitte von Seiten der Landwirte und das Einhalten der Kotaufnahmepflicht von Seiten der Hundehalter tragen zu einer entspannten Situation bei.

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