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Mittwoch, 22. Juli 2015

Bearbeitung von Bauangelegenheiten

Im Jahr 2012 beschloss der Gemeinderat die Einrichtung eines Bau­ausschusses und änderte dementsprechend die Hauptsatzung der Gemeinde.

Der Bauausschuss berät und entscheidet seither über die Bauangelegenheiten in allen fünf  Ortsteilen in unserer Gemeinde. Ihm gehören Vertreter aus den Ortsteilen Dietingen, Irslingen, Böhringen und Rotenzimmern an. Ein Vertreter aus dem Ortsteil Gößlingen konnte in dieser Legislaturperiode nicht bestimmt werden. Dies hängt damit zusammen, dass sich bei der zurückliegenden Gemeinderatswahl (Verhältniswahl) keine Bewerberin/ kein Bewerber für den Gemeinderat fand und somit auch nicht in den Bauausschuss hätte entsendet werden können. Stattdessen entfiel der freie Sitz im Bauausschuss auf den Ortsteil Dietingen.  

Die Bauvorhaben werden seither in einem Drei-Stufen-Modell unterschieden: Einfache Bauvorhaben wie beispielsweise Gartenhäuschen oder Einzelgaragen, die in der Regel den Vorgaben des jeweils geltenden Bebauungsplans entsprechen, werden im Zuständigkeit der Gemeindeverwaltung bearbeitet. Der Großteil der Bauvor­haben, wie beispielsweise Wohngebäude in Baugebieten oder gewerbliche Vorhaben, werden im Bauausschuss be­raten. Kommunalpolitisch bedeutsame Bauvorhaben, wie beispielsweise das Ortsbild verändernde Bauweisen, werden vom Bauausschuss unter Hinzuziehung der Ortschaftsräte behandelt.  

Über jedes Bauvorhaben erhalten die jeweiligen Ortschaftsräte sowie die Mitglieder des Bauauschusses nach Eingang des Bauantrages Kennt­nis, so dass ein größtmöglicher Informationsfluss über die Bautätigkeit in den einzelnen Ortsteilen ge­währleistet ist. Sie erhalten dabei – übersichtlich dargestellt – Informationen über die Bauvorhaben und die dazu maßgeblichen Planunterlagen wie Lagepläne, Gebäudeansichten und Grundrisse. Wer schon einmal an einer Sitzung des Bauausschusses teilgenommen hat, dem sind diese Darstellungen, die innerhalb der Beratungen  in Präsentationen gezeigt werden, sicherlich bekannt.  

Mit der Beteiligung der einzelnen Ortschaftsräte können diese sich im Vorfeld der Bauaussitzungen zu Sachverhalten äußern oder Anregungen und Bedenken geltend machen. Damit ist gewährleistet, dass Bausachen nicht nur „überörtlich“ beraten werden und über das baurechtliche Einvernehmen entschieden wird, sondern auch die Mandatsträger „vor Ort“ umfassend informiert und eingebunden sind.